5 Fakten über unser Groenendael-Mädchen Dea

Unsere Belgische Schäferhündin Dea heißt mit vollem Namen „Bona Dea“ – die „gute Göttin“ aus der römischen Religion. Bona Dea war die Göttin der Fruchtbarkeit, der Heilung und der Frauen. #girlboss quasi!

Dea ist ein Groenendael, die schwarze Langhaar-Varietät des Belgischen Schäferhundes. Für uns kam gar keine andere Rasse in Frage (warum kannst du hier nachlesen)! Sie wurde am 23.05.2017 geboren und zog mit 8 Wochen bei uns ein.

Dea, die Wahnsinnige – im positiven und negativen Sinn

  1. Selbstständiger Velcro-Dog
    Da wir im Homeoffice arbeiten, ist Dea es natürlich gewöhnt, die meiste Zeit bei uns sein zu können. Das ist ganz nach ihrem Geschmack, denn sie sieht überhaupt keinen Sinn darin, wo anders zu sein als wir. Solange sie aber weiß, dass wir eh da sind, kann sie in Ruhe ihr Ding machen – auch draußen ist sie sehr selbstständig und erkundet gerne ihre Umwelt.
  2. Papa-Mädl

    Dea und das Herrli sind unzertrennlich. Natürlich hat sie mich auch lieb, aber wenn ich das Haus verlasse ist ihr das ziemlich wurscht. Wenn das Herrli geht kommt sie vorwurfsvoll bei mir angelaufen und macht mich fiepend darauf aufmerksam, dass gerade alles doof ist.

    Das Herrli ist übrigens genau gleich. Als wir das erste Mal wieder einige Stunden ohne Hund im Kino waren, musste der „Babysitter“ jede halbe Stunde ein Foto von Dea schicken. Und am Ende des Abends seufzte der Hundepapa nur: „Gott sei Dank sind wir wieder daheim!“

  3. Arbeitstier
    Wenn nicht gerade das Pubertier bei uns zu Besuch ist, ist Dea durch und durch Arbeitstier. Wenn sie den Arbeitsmodus-Schalter umgelegt hat, ist sie der reinste Wahnsinn („a Maschin!“, wie Herrli sagt). Manchmal hab ich richtig Pipi in den Augen, wenn ich sehe mit welcher Konzentration und Körperbeherrschung sie im Training dabei ist. Sie achtet sehr auf unsere Körpersprache und korrigiert sich oft selbst, wenn sie ungenau wird – noch bevor wir etwas sagen. Handlungsketten verknüpft sie irrsinnig schnell und selbständig.

    Gleichzeitig möchte sie lieber einen Sinn in unseren Übungen sehen. „Wieso soll ich über die wackelige Poolabdeckung laufen? Ich geh einfach außen rum!“ hat sie schon als Welpe gesagt. Sie redet auch gern mal zurück: „Auf die Decke soll ich gehen? Nicht dein ERNST!?“
  4. Ungeduld
    Dea steht sich mit ihrer Ungeduld oft selbst im Weg. Als pubertierender Junghund will sie gerne so schnell wie möglich an ihr Ziel kommen. Deshalb muss sie natürlich besonders oft ruhig warten und sich auf uns konzentrieren, bevor sie etwas darf. Auch beim Lernen von neuen Tricks wird Dea schnell mal ungeduldig, wenn sie noch nicht kapiert hat, was wir von ihr wollen (oder wir es nicht schnell und gut genug erklären).

    In der Pubertät hatte sie eine lange Phase, in der sie überhaupt keine Lust auf Trick-Training hatte und richtig grantig wurde, wenn wir etwas von ihr wollten, das sie noch nicht aus dem Effeff konnte.
  5. Null Futtermotivation
    Zugegeben, „null“ ist etwas übertrieben. Wenn’s gerade ruhig ist (z.B. beim Trick-Training daheim), lässt sich Dea auch mit Leckerlis motivieren. Für gekochtes Henderl macht sie auch draußen so einiges. Aber nicht mit so richtig Pfeffer dahinter.

    Meistens zählen Leckerlis für Dea eher zu „gefüttert werden“ als zu „bestätigt werden“. Richtig bestätigen kann man sie vor allem mit den Dingen, zu denen sie aus lauter Ungeduld hin will. Wenn sie als Belohnung im Garten laufen oder am grausigen Pferdeapfel schnüffeln darf, ist sie selig.

    Durch ihre große Liebe zum Zergeln und Apportieren verwenden wir auch das oft zum Belohnen. Sie bleibt dabei völlig klar im Kopf und das „Energie rauslassen“ hilft ihr beim Konzentrieren für die nächsten Übungen. Gibt man ihr die Wahl zwischen Henderl und Zergerl wird das Henderl übrigens ausgespuckt.

Wir lieben unser Mädl, auch wenn bei uns die Sturköpfe oft aneinanderprallen. Es ist so schön zu sehen, wie aus dem kleinen Welpen eine richtige Persönlichkeit wird!

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